Buchhaltungsbüro* Einhausen
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Newsletter 2/2013

Neue Umsatzsteuervorgaben!

Nach der Zustimmung des Bundestages und des Bundesrates wurde das Amtshilfe-Richtlinien-Umsetzungsgesetz Ende Juni 2013 verkündet. Damit werden u. a. zahlreiche Änderungen im Umsatzsteuerrecht umgesetzt.

Vor allem bei der Rechnungsstellung tut sich einiges. Das Gesetz setzt die Vorgabe der EU um, wonach eine Gutschrift als solche bezeichnet werden muss, um den Vorsteuerabzug zu gewährleisten. Eine umsatzsteuerliche Gutschrift ist die Abrechnung, die der Leistungsempfänger durchführt.

Da Fehler bei der richtigen Bezeichnung auch zur Umsatzsteuerschuld nach § 14 c UStG führen können, muss bei der kaufmännischen Gutschrift darauf geachtet werden, dass diese eben nicht mehr als Gutschrift, sondern als Storno- oder Berichtigungsrechnung bezeichnet wird.

Daneben müssen Rechnungen nun zwingend die Angabe "Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers" enthalten, wenn eine sog. Nettorechnung nach § 13b UStG ausgestellt wird.

Neue Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung

Ab dem 01.07.2013 ist die neue Entgeltbescheinigungsverordnung (EBV) in Kraft getreten und für alle Arbeitgeber ab diesem Stichtag bindend. Die Umsetzung hat erhebliche Auswirkungen auf die Lohnabrechnungspraxis. Das Gesamt-Brutto muss einheitlich definiert und Zukunftssicherungsleistungen gesondert dargestellt werden. Außerdem sind Mindestangaben und der Aufbau der Bescheinigung verbindlich geregelt. Der Arbeitgeber kann freiwillige Angaben über die Mindestangaben hinaus weiterhin tätigen. Künftig kann durch die einheitliche Definition die Entgeltabrechnung auch als Nachweis bei Beantragungen der Sozialleistungen vorgelegt werden.

Steuerermäßigungen für Handwerkerleistungen

Jährlich können 20% der Aufwendungen, höchstens 1.200 Euro, für Handwerkerleistungen die Einkommensteuer mindern.

Dafür sind eine entsprechende Rechnung und der Zahlungsbeleg auf das Konto des Handwerkers bereitzuhalten. Leistet der Mieter an den Vermieter pauschale Zahlungen für die Durchführung von Schönheitsreparaturen, ist der Abzug nach Urteil des BFH vom 05.07.2012 allerdings nicht zugelassen. Nach Aussage des Gerichts handelt es sich bei derartigen Aufwendungen nicht um konkrete Handwerkerleistungen, die erbracht werden. Schließlich ist der Vermieter nicht verpflichtet, die Zahlung des Mieters zur Renovierung der Wohnung einzusetzen.

Hinweis:  Die in Jahresabrechnung für Wohnungseigentümer enthaltenen Handwerkerleistungen können selbstverständlich geltend gemacht werden.

Bewirtungsaufwendungen

Der BFH hat mit Urteil vom 18.04.2012 die Anforderungen eines Bewirtungsbeleges bei der Bewirtung in einer Gaststätte zusammengefasst. Es sind ordnungsgemäße Rechnungen zu erteilen. Sofern es sich nicht um Rechnungen über Kleinbeträge (brutto 150,- Euro) handelt, muss auch der Name des bewirteten Steuerpflichtigen enthalten sein. Fehlt auf der Gaststättenrechnung der Name des bewirteten Steuerpflichtigen, wir der Betriebsausgabenabzug versagt.

*Die Hilfeleistung in Steuersachen umfasst im Rahmen des § 6 Nr. 3 u. 4 StBerG das Kontieren und Buchen der lfd. Geschäftsvorfälle, die laufende Lohnabrechnung und die Lohnsteuer-Anmeldung.

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